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In der Verfolgerrolle

Die Hinrunde der bayerischen Staffel in der Regionalliga Süd ist abgeschlossen. Nach den ersten fünf Spieltagen streiten sich Rohrdorf, die SG Augsburg/Nordheim und die Kauferinger Zweitvertretung – die drei siegreichen Teams des vergangenen Wochenendes – um die vorderen zwei Plätze. Die Red Hocks sind dabei derzeit in der Verfolgerrolle.

Mit einem Powerplaytreffer brachte Marc Lippert die Red Hocks im Duell der Zweitvertretungen gegen München in die Spur. Foto: Finkenzeller

Nach der deutlichen 5:12-Niederlage gegen Rohrdorf melden sich die Red Hocks zurück auf der Siegerstraße. „Wir wollten unseren Gegner nicht unterschätzen, das Spiel kontrollieren und dabei die defensive Absicherung im Kopf haben“, schildert Verteidiger Maximilian Manhart mit Blick auf das Spiel gegen die Reserve des FC Stern München. Geklappt habe das anfangs aber weniger gut – „mit der Zeit wurde es besser“.

Denn es waren die Münchener, die vorlegten. Der Ex-Kauferinger Sören Krieger sorgte für das 0:1 (4.). Die Red Hocks benötigten ein Powerplay, um den ersten erfolgreichen Abschluss zu finden. Mit Marc Lippert traf erneut ein Routinier (9.). Nachdem sie ihrerseits eine Unterzahl unbeschadet überstanden, gingen die Roten durch Manhart erstmals in Führung (13.), ehe Lukas Krammer wieder ausglich (14.).

„Für mich die entscheidende Phase des Spiels“

Maximilian Manhart

Dann aber setzten sich die Red Hocks ab. Zweimal Nachwuchsspieler John Blümke (16., 18.) und vier Sekunden später Lukas Wexenberger (18.) stellten auf 5:2. „Für mich die entscheidende Phase des Spiels“, unterstreicht Manhart.

Die erste Pause unterbrach Kauferings Torhunger nur unwesentlich, Lippert erhöhte rasch nach Wiederanpfiff (21.). Eine ganze Flut von Strafen nahm dann aber Fahrt aus der Partie. „Das hat den Spielfluss beeinträchtigt“, bestätigt Manhart. Drei Unterzahlsequenzen blieben für die Red Hocks folgenlos, während sie bei zwei Powerplays immerhin einmal zuschlugen – diesmal durch Johannes Föhr (40.). „Wir haben unsere Angriffe oft nicht konsequent genug zu Ende gebracht“, findet Sterns Trainer Sönke Grimpen, der für seinen Geschmack erneut zu viele individuelle Fehler mitansehen musste. Weil auch das Vorhaben, den Ball früher zu erobern und so zu Chancen zu kommen, im zweiten Abschnitt unbelohnt blieb, ging es mit 7:2 in die Kabinen.

Zumindest der letzte Durchgang fiel dann aber an die Münchener. Nachdem es erneut eine Überzahl ausließ, verkürzte das Team des FC Stern noch durch Florian Stangl (52.) und Felix Haushofer (58.); auf Kauferinger Seite traf erneut Föhr (56.).

Der zweiten Mannschaft der Red Hocks steht am kommenden Sonntag das Aufeinandertreffen mit Schlusslicht Puchheim vor. (pm-ext/Floorball Bayern)

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